MIX-DIGI-LAB I Digitalkonzert I im Fokus: Videokunst von Jean-François Guiton

 

Wir präsentieren unser erstes Digital-Konzert der besonderen Art. Sie hören  Werke von Johannes Ciconia und die neue Komposition "Das Lachen der hölzernen Musa" von Petros Leivadas. Sie sehen Videokunst von  Jean-François Guiton. 

Entstanden ist ein neues digitales Format, das Musik und visuelle Kunst verbindet. Es ist auf verschiedenen Ebenen interaktiv kombinierbar. Entscheiden Sie selbst, ob Sie uns Musiker*innen beim Spielen zuschauen oder sich zum Klang der Musik in die immer neuen Kunstwerke von Jean-François Guiton versenken möchten. Die Aufnahmen entstanden im Calder-Saal des Sprengel Museums Hannover. Sie können jederzeit unser multimediales Mix-Digi-Konzert immer wieder besuchen.

 

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über einen "PayWhatYouWant" Beitrag zu unserem Mixtura-Digital-Konzert freuen wir uns sehr.

Wir realisieren unsere Projekte zusammen mit dem Verein

Neue Kammermusik e.V. 

IBAN: DE50 2505 0180 0910 4784 49

 

MIX-DIGI-LAB I KONZERT I im Fokus: Babette Koblenz

 

Mit diesem Konzertprogramm sind wir im Sprengel Museum Hannover, in der Hofstelle Flammer in Küsten und bei oh ton e.V. im Oldenburger Kunstverein,  zu hören. Dieses Programm  widmet sich der Komponistin Babette Koblenz.

 

Libre Perlmutt - Llibre Vermell

Unter diesem Motto steht das dritte Konzertprogramm des Jahresprogramms MIX - DIGI - LAB von Ensemble Mixtura. Das kommende einstündige Gesprächskonzert gibt die Gelegenheit, die Komponistin Babette Koblenz persönlich kennen zu lernen. Nach „Around“ komponierte die im Wendland ansässige Komponistin ein weiteres Werk für Mixtura - dieses Mal eng verzahnt mit „Llibre Vermell de Montserrat“, eine Sammlung von Liedern und Tänzen aus dem 14. Jahrhundert.  Babette Koblenz steht für songhaftes Komponieren mit weiten melodischen Bögen. Sehr komplexe rhythmische Verzahnungen und gemeinsame intensive Deklamationen prägen „Libre Perlmutt“. Die warme Modalität der Klänge erinnert an die Bezugnahme zur mittelalterlichen Sphäre. Tonal und komplex - für beides steht Babette Koblenz mit ihrem Personalstil. Mit Musik für Rahmentrommel und Jazzvibraphon betten wir Babette Koblenz Musik ein. Dazu erweitert der Schlagzeuger Michael Weilacher als Gast den Klang von mixtura.

 

 

MIX-DIGI-LAB I KONZERT I im Fokus: Jamilia Jazylbekova

 

Mit unserem zweiten Konzert sind wir im Oldenburger Kunstverein, im Syker Vorwerk für zeitgenössische Kunst und im Sprengel Museum Hannover mit unserer Matinee Sonntag um 11 zu hören. Das zweite Konzertprogramm des Jahresprogrammes betrachtet die Bremer Komponistin Jamilia Jazylbekova in Zusammenhang mit dem wohl berühmtesten Komponisten des Mittelalters Guillaume de Machaut. Die Komponistin wird dabei sein und über ihre Arbeit sprechen. In den Gesprächskonzerten gestaltet MIXTURA die  Zusammenschau von Alter Musik mit Kompositionen unserer Zeit. Neben "Melodie", dem neuen Werk von Jamilia Jazylbekova, ist "An der Stimme gekannt" von Karin Haußmann zu hören. In Syke und Oldebngurg darüber hinaus auch Tatjana Prelevic mit "Triptychon".

Die Komponistinnen greifen formale Prinzipien der Alten Musik in ihren Kompositionen auf. Es entstehen Brücken über die Zeiten hinweg. 

 

 

MIX - DIGI - LAB

Musik als Laboratorium für Entwicklung und (digitale) Kulturformate

 

Ein Laboratorium erschafft standardisierte Bedingungen zur Beobachtung und Erkenntnisgewinnung über spezielle Ereignisse oder Abläufe. Grundlage ist immer eine auf das geplante Projekt festgelegte Vorgehensweise, wie die Kenntnis der Messgenauigkeit und die Eigenschaften der verwendeten Geräte.
 

Im Projekt MIX-DIGI-LAB (Mixtura-Digital-Laboratorium) sollen Bedingungen geschaffen werden, die eine künstlerische Sichtweise und gleichzeitig digitale Perspektive zusammenbringen und so neue Erkenntnisse ermöglichen.
 

MIX-DIGI-LAB setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, die sowohl als einzelne Teile als auch in Kombination erfahrbar sind:
LIVE Konzerte  werden durch das neue Online-Format „Digital ECHO Box“ / Workshops für Komponist*innen ergänzt und bilden so den Arbeitsraum, das Laboratorium, für Mixtura 21.
 

Das Projekt bietet LIVE-Konzerte, nach denen sich jeder im Zuge der Pandemie besonders sehnt. Es soll aber auch eine neue digitale und interaktive Komponente eine wichtige Rolle spielen, die neuen künstlerischen Formaten auf der einen Seite, anderseits Möglichkeiten des Informationsaustausches und der digitalen Interaktion nachhaltig Raum bieten.
 

MIX-DIGI-LAB geht auch bei der Entwicklung einer neuen Klangsprache einen großen Schritt voran: Die Mitglieder von Mixtura stellen ihre persönliche Sichtweise auf die für das Duo entstandenen Werke vor und ins Netz. Komponist*innen treten in einen konstruktiven Dialog, dessen Ausgang offen ist. Dies ist die Grundlage für eine genaue gegenseitige Kenntnis: des Instrumentariums und des künstlerischen Ansatzes. Bereits gemachte Erfahrungen fließen so auf nachhaltige Art in neue und gerade entstehende Kompositionen ein und helfen dabei, eine unverwechselbar persönliche Klangsprache des Ensembles weiter zu schärfen.