MIX-DIGI-LAB I KONZERT II

Mit unserem zweiten Konzert sind wir im Oldenburger Kunstverein, im Syker Vorwerk für zeitgenössische Kunst und im Sprengel Museum Hannover mit unserer Matinee Sonntag um 11 zu hören. Das zweite Konzertprogramm des Jahresprogrammes betrachtet die Bremer Komponistin Jamilia Jazylbekova in Zusammenhang mit dem wohl berühmtesten Komponisten des Mittelalters Guillaume de Machaut. Die Komponistin wird dabei sein und über ihre Arbeit sprechen. In den Gesprächskonzerten gestaltet MIXTURA die  Zusammenschau von Alter Musik mit Kompositionen unserer Zeit. Neben "Melodie", dem neuen Werk von Jamilia Jazylbekova, ist "An der Stimme gekannt" von Karin Haußmann zu hören. In Syke und Oldebngurg darüber hinaus auch Tatjana Prelevic mit "Triptychon".

Die Komponistinnen greifen formale Prinzipien der Alten Musik in ihren Kompositionen auf. Es entstehen Brücken über die Zeiten hinweg. 

 

 

MIX-DIGI-LAB I KONZERT I

ist online. Wir präsentieren darin unser erstes Digital-Konzert der besonderen Art. Sie hören  Werke von Johannes Ciconia und die Uraufführung "Das Lachen der hölzernen Musa" von Petros Leivadas. Als Gäste sind Olaf Tzschoppe (Schlagzeug) und Jean-François Guiton (Videokunst) dabei.

Entstanden ist ein neues digitales Format, das Musik und visuelle Kunst verbindet. Es ist auf verschiedenen Ebenen interaktiv kombinierbar. Entscheiden Sie selbst, ob Sie uns Musiker*innen beim Spielen zuschauen oder sich zum Klang der Musik in die immer neuen Kunstwerke von Jean-François Guiton versenken möchten. Die Aufnahmen entstanden im Calder-Saal des Sprengel Museums Hannover. Sie können jederzeit bis zum 31.7. unser multimediales Mix-Digi-Konzert immer wieder besuchen.

 

LINK ZUM KONZERT >>

 

über einen "PayWhatYouWant" Beitrag zu unserem Mixtura-Digital-Konzert freuen wir uns sehr.

Wir realisieren unsere Projekte zusammen mit dem Verein

Neue Kammermusik e.V. 

IBAN: DE50 2505 0180 0910 4784 49

 

 

 

MIX - DIGI - LAB

Musik als Laboratorium für Entwicklung und (digitale) Kulturformate

 

Ein Laboratorium erschafft standardisierte Bedingungen zur Beobachtung und Erkenntnisgewinnung über spezielle Ereignisse oder Abläufe. Grundlage ist immer eine auf das geplante Projekt festgelegte Vorgehensweise, wie die Kenntnis der Messgenauigkeit und die Eigenschaften der verwendeten Geräte.
 

Im Projekt MIX-DIGI-LAB (Mixtura-Digital-Laboratorium) sollen Bedingungen geschaffen werden, die eine künstlerische Sichtweise und gleichzeitig digitale Perspektive zusammenbringen und so neue Erkenntnisse ermöglichen.
 

MIX-DIGI-LAB setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, die sowohl als einzelne Teile als auch in Kombination erfahrbar sind:
LIVE Konzerte  werden durch das neue Online-Format „Digital ECHO Box“ / Workshops für Komponist*innen ergänzt und bilden so den Arbeitsraum, das Laboratorium, für Mixtura 21.
 

Das Projekt bietet LIVE-Konzerte, nach denen sich jeder im Zuge der Pandemie besonders sehnt. Es soll aber auch eine neue digitale und interaktive Komponente eine wichtige Rolle spielen, die neuen künstlerischen Formaten auf der einen Seite, anderseits Möglichkeiten des Informationsaustausches und der digitalen Interaktion nachhaltig Raum bieten.
 

MIX-DIGI-LAB geht auch bei der Entwicklung einer neuen Klangsprache einen großen Schritt voran: Die Mitglieder von Mixtura stellen ihre persönliche Sichtweise auf die für das Duo entstandenen Werke vor und ins Netz. Komponist*innen treten in einen konstruktiven Dialog, dessen Ausgang offen ist. Dies ist die Grundlage für eine genaue gegenseitige Kenntnis: des Instrumentariums und des künstlerischen Ansatzes. Bereits gemachte Erfahrungen fließen so auf nachhaltige Art in neue und gerade entstehende Kompositionen ein und helfen dabei, eine unverwechselbar persönliche Klangsprache des Ensembles weiter zu schärfen.